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Es ist nicht einfach Held zu werden, Held zu sein aber noch schwerer!

Die berühmte Feministin Alice Schwarzer hat jüngst ein Resümée ihrer Arbeit herausgegeben. Darin schreibt Daniela Weiland über "Frösche und Prinzen". Etwa so:"Manchmal muss eine Frau ganz schön viele Frösche küssen, bis ein Prinz darunter ist" lautet die resigierende Überschrift.

Und so schlimm das klingt, es stimmt!

Die meisten Männer sind zufrieden mit ihrem Froschdasein. Sie wollen gar keine Prinzen werden, denn das Prinzenleben ist viel zu anstrengend.

"Bitte, bitte, küss mich nicht, ich will so bleiben wie ich bin!" sagen die Männer laut Daniele Weiland in Ihrer Kolumne. Und sie hat recht. Die Durchschnittsmänner haben nur mehr sehr wenig zu tun mit dem heroischen Bild des Mannes.

Es ist so einfach von der Arbeit nach Hause zu kommen, die Beine auf den Tisch zu legen und sich ein Bier auf zu machen. Dass der Bauchumfang immer größer wird, die Schnapsnase immer röter, die Muskel immer weniger und sich "mann" immer weiter davon entfernt ein "richtiger" Mann zu sein wird problemlos akzeptiert. Dabei sehen sich Fauen nach Helden. Wie sonst könnte man sich erklären, dass der Macho bei den Frauen soooo viel Glück hat. Denken Sie doch mal an George Clooney.

Im Ernst: der Zustand der Männer in unserer saturierten Welt ist desaströs: Übergewicht, Trainingsmangel, zu viel Alkohol und zu wenig Erotik..das alles prägt den durchnittlichen Mann. Nicht mehr viel übrig vom heroisichen Männerbild. Dabei wundere ich mich, was die holde Weiblichkeit alles in Kauf nimmt bevor es ihr zu "bunt" wird.

Männer sollten Jäger sein...doch in Wirklichkeit sind sie weit davon entfernt. Es ist kein Wunder, dass der "Mann" als Geschlecht in die Krise kommt und in vielen Bereichen von den Frauen überholt wird.

Männer dürfen ruhig ein bisschen Helden sein. Die aus der Mode gekommenen Attribute eines Helden sind aktuell wie nie zuvor. In der modernen Terminologie nennt man dies "authentische Maskulinität". Männer sollen authentisch sein, als Männer.

Und dazu gehört ein wenig Heldentum.

Was ist eigentlich ein Held?
Keine Angst, trotz ihres Heldentums können Helden ganz normale Männer sein. Wenigstens auf den ersten Blick. Und darauf können sie auch stolz sein, denn das Problem unserer Zeit ist wohl, daß sich jeder viel zu wichtig nimmt. Wir sollten uns nichts vormachen, denn selbst wenn der ganze Planet explodieren sollte, und das wird er sicher!...in ca. 3,5 Milliarden Jahren... wird niemand im ganzen Universum um uns weinen. Helden sind Realisten, aber keine Pessimisten, sie gehen ohne Angst durchs Leben, sie sind keine Mädchen, die ewig nur jammern (sonst wären sie ja keine Helden), aber auch keine Draufgänger, denn Helden haben Hirn zum Denken!

Helden geben sich nur mit solchen Männern ab, die zu ihnen passen....und das ist nicht ganz einfach, denn damit sich Helden als solche respektieren können, müssen sie ähnliche Eigenschaften besitzen und ähnliche Ansichten vertreten wie sie selbst. Helden sind daher häufig Einzelgänger, was ihnen nichts ausmacht. Sie hassen die Oberflächlichkeit der Schicki-Micki-Szene und wollen gar nicht "everybodies darling" sein. Sie haben nur wenige Freunde, denn nur wenige Männen taugen dazu, eines Helden wahrer Freund zu sein.

Helden lieben Fauen, denn die machen sie eigentlich erst zum Helden. Helden wollen schliesslich jemanden beschützen können. Ihre Frauen sind starke Frauen, denn um von einem Helden akzeptiert zu werden müssen auch Frauen ihren Beitrag zum Leben leisten. Sie fühlen sich wohl in ihrer Weiblichkeit und werden dafür auf Heldenhänden getragen. Und....sie geniessen das!

Starke Frauen lieben starke Männer, eben Helden!

Wie wird man zum Helden?
Zum Helden macht man sich nicht selbst, man WIRD dazu gemacht. Dies gelingt allerdings nicht bei jedem Mann, sondern nur sehr selten, denn die Voraussetzungen zum Helden müssen schon im Blut sein. Ein Teil davon ist erebt, liegt also in den Genen, ein Teil ist anerzogen. Helden sind daher zu einem nicht unwesentlich Teil Produkte der Sozialisation, also der Erziehung.

Das wesentliche ist aber, daß das Heldentum angenommen wird. Ein Mann muss also Held sein wollen. Das ist nicht einfach, die Ansprüche an Helden sind groß...und Helden werden gern getötet! Damit muss man als Held leben, das ist schon in der Weltliteratur so. Helden dürfen keine Schwächen zeigen, es kostet also sehr viel Energie, ein Held zu sein...!

Die Belohnung ist der Respekt von Frauen und Männern!

Es lohnt sich also meine Herren, ein Held sein zu wollen!

 
 
 
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