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Lasst Männer Männer sein, - so sie es wollen!

Natürlich denken wir Männer gar nicht daran uns immer dann, wenn wir uns "danebenbenehmen", auf unsere Gene auszureden. Wir sind ja Gentlemen und sehen es als unsere oberste Pflicht, uns stets korrekt und galant zu geben! Und ausserdem sind wir mit der uns eigenen Intellegenz in der Lage, jedem verborgenen, aber unangebrachten Begehren entgegen zu treten und es zu "overroulen". So werden wir es unterlassen, den noch so knackigen Po der feschen Kollegin aus der Nachbarabteilung mit einem Klaps zu versehen, denn das gilt heute als unangebracht und mit dem müssen wir nun mal leben...!
Forscher (was die heute alles so forschen!!??) wollen herausgefunden haben, daß Männer täglich etwa 10 potenziellen Sexualpartnerinnen begegenen...und trotzdem fallen wir nicht wie die Tiere über sie her. Sehen Sie, das ist hier gemeint. Richtige Männer respektieren die Befindlichkeit ihrer Angebeteten und gehen beim Anbaggern behutsam vor.
Doch es gibt Grenzen, denn "alles" lassen wir Männer auch nicht mit uns machen. Wenn man die Diskussionen der letzten Jahrzehnte so mitverfolgt, dann kriegt man den Eindruck, die Gesellschaft denkt, die Rolle der Männer liesse sich immer neu definieren und je nach Gutdünken könne man den jeweils "neuen Mann" aus dem Hut zaubern.

Sie wissen nicht was ich meine? Nein? Na dann werde ich ein wenig nachhelfen.

Versetzen Sie sich um 60 Jahre zurück. 60 Jahre sind eine sehr kurze Zeitspanne, auch wenn Sie, verehrter Leser, genauso wie ich, damals vielleicht noch gar nicht auf der Welt waren.
Es war gerade der Weltkrieg zu Ende und die Frauen waren froh, Männer zu haben, die mit der ihnen eigenen Aggressivität den Krieg überstanden und vorher Hab und Gut, soferne noch eines vorhanden war, verteidigt haben.

Szenenwechsel: wir schreiben das Jahr 1970. Der Krieg war vergessen und Krieger waren out - Gott sei Dank. Der Softietyp war in: bunte blumenbedruckte Kleidung, langes, lockiges Haar und die Neigung zum Musikinstrument, im Besonderen zur Gitarre, war angesagt.

Und heute: angeblich haben die Frauen den Softie satt. Sie suchen wieder "richtige" Männer, die in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen und auch im Bett so richtig Gas geben. Das schreibt zumindest Wais Kiani in ihrem Buch "Stirb Susi!" (- übrigens sehr empfehlenswert, liest sich gut und wahr ist es auch, was drinsteht!)

Und die Moral aus der Geschicht: staunend steht man(n) da und muss erkennen, daß frau immer wieder verschiedene Typen Männer "will" und glaubt, je nach Gutdünken, sich diese Männer einfach herbeiwünschen zu können.

Steht der Einbrecher vor der Türe, soll "er" mutig und tollkühn den Rest der Familie verteidigen, gibt es Bügelwäsche greift "er" dienstbeflissen zum Bügeleisen und hat die Dame des Hauses Lust auf Sex, switcht "er" auf feurigen Liebhaber.

Doch leider !..., es funktioniert so nicht. Ich denke (und viele Andere tun dies auch), es ist mitverantwortlich für das Scheitern von Beziehungen, daß von Männern zu viel und vor allem Unmögliches verlangt wird.

Denn das Verhalten von Männern ist von der Evolution geprägt, denn diese gab ihnen das Testosteron. Männer wurden mithilfe von Testosteron hervorragend ausgestattet...zum Jäger, denn es ist die alleinige Aufgabe der Männer zu jagen, nach Frauen und Nahrung (heute: nach Geld! -da hat sich nicht wirklich was verändert!).

Männer haben die besseren Augen und Ohren. Das brauchen sie zum Jagen. Oder haben Sie schon etwas von einer weiblichen Komponistin gehört? Männer haben die derbere, widerstandsfähigere Haut, mehr Muskeln (Jagen ist ansrengend!), längere Beine (Jagen braucht Schnelligkeit!), weniger Fett (hindert beim Laufen!), ein stärkeres Herz (Muskel brauchen Sauerstoff!) und eine größere Lunge (der Sauerstoff muss ja zuerst eingeatmet werden!). Männer haben auch die größere Libido. Sie jagen eben nicht nur nach Nahrung, sondern auch nach Frauen...!

Fest steht jedenfalls, daß all diese Eigenschaften den Mann zu einem erfogreichen Typ Mensch gemacht haben, dessen Aufgabe es ist, Kinder zu zeugen und bei deren Aufzucht behilflich zu sein. Nicht durch Bügeln, sondern duch die Jagd!

Interessant mag vielleicht auch noch sein, daß die Evolution viel träger zu sein scheint als das Bedürfnis von Frauen, sich "ihren" Mann zu schmieden. Forscher sind sich nämlich einig, daß sich das menschliche Genom seit 30 000 Jahren nicht mehr verändert hat....und daß es keinerlei Anzeichen gibt, daß es sich in den nächsten 30 000 Jahren verändern wird.

"Lasst Männer Männer sein!" Denn "Mannsein" ist gefragt, bei der überwiegenden Mehrheit der Frauen!

Männer sind anders! Gott sei Dank, wäre ja sonst ziemlich langweilig auf dieser Welt.

Männer haben, das weiss ja jeder, ihre eigenen Vorstellungen von der Liebe, vom Leben, von der Art, Probleme zu lösen. Sie denken in anderen Sphären, essen anders und haben eine andere Lust am Autofahren als die Frauen.

Das ist nun mal so und WIR WOLLEN ES DABEI BELASSEN, auch wenn wir Männer manchmal unvernünftig sind. Doch, bitte, wer möchte schon ein ganzes Leben vernünftig sein?

Männer pinkeln im Stehen. Und basta!
Männer haben ihre eigenen Vorstellungen von Leben und von der Liebe. Sie haben auch ihre Schwächen und ihre Krankheiten. Von alledem handelt diese Homepage.

Männer sind nicht das „starke“ Geschlecht, sie wurden dazu gemacht.  Das starke Geschlecht kümmert sich um die unangenehmen Aufgaben, die die Gesellschaft dann auch für Männer reserviert hat.

Wer hat nun Europa von den Türken befreit, wer hat die Wälder gerodet, das Land urbar gemacht und zum Schluss noch das Auto erfunden, mit dem auch Frauen inzwischen recht gerne herumfahren.

Doch nun, weil diese modernen Zivilisation, auf die wir so stolz sind, für all diese typisch männlichen Aufgaben plötzlich keinen Platz mehr hat, sollten die Männer ebenso plötzlich von der Weltbühne verschwinden wie sie gekommen sind..

So einfach ist das aber nicht.

Mannsein liegt in den Genen und es bedarf keiner Entschuldigung, sich als Mann zu geben.

Die Evolution arbeitet langsam. Es gilt als erwiesen, dass das menschliche Genom mindestens seit 30000 Jahren unverändert ist und es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass es sich in den nächsten 30000 Jahren ändern wird.

Erst wenn das Y-Chromosom generalsaniert, also völlig umgebaut wird, werden Männer nicht mehr beim Pinkeln stehen. Der Umbau des Y-Chromosom, eine lohnende Aufgabe für Feministinnen?

Männer sind eben so!
Testosteron ist der „Männermacher“. Es ist der Inbegriff des „Mannseins“ und vermittelt die Fähigkeit zur Erektion bei starker Libido. Es sorgt dafür, dass (gesunde) Männer immer „wollen“ und auch „können“. Doch neben diesen für Männer zweifelsfrei äußerst wichtigen Funktionen unterliegen noch weitere 1200 Zellarten des männlichen Organismus der Steuerung durch dieses Hormon, indem es an den Zellrezeptoren andockt und die Expression des genetischen Materials im Zellkern verändert. Die Veränderung der Genexpression führt nicht zu einer Veränderung des Erbmaterials selbst, es moduliert nur das, was der Körper draus macht.

Eine dieser testosterongesteuerten Zelltypen im Körper eines Mannes sind die Nervenzellen des Gehirns. Testosteron verändert somit die Denkweise der Männer und vermittelt typisch männliche Gedankenmuster und Verhaltensweisen. Dass dies so ist, lässt sich in Tierversuchen beweisen. Man kann das Verhalten von Rhesusaffen je nach verabreichtem Hormon in Richtung „männlich“ oder „weiblich“ steuern. Konkret: spritzt man Affenweibchen Testosteron, spielen sie nicht mehr mit der Puppe, sondern mit Bällen oder dem Modellauto….

Tatsächlich denken Männer und Frauen in anderen Sphären: sie benützen andere Hirnareale, haben andere Denkmuster  und andere Prioritäten.

Während Frauen in größeren Zusammenhängen denken, ausgleichen und abwägen, stürzen sich Männer auf konkrete Probleme und trachten, diese zu lösen. Männer nehmen Details wahr, Frauen Gesamteindrücke.

Männer neigen zum Experimentieren und zum Fokusieren, Frauen verfolgen „höhere Ziele“. All das beweist, dass sich die beiden Geschlechter viel grundlegender voneinander unterscheiden, als das viele Wissenschafter und Politiker wahrhaben wollen, und dass diese Unterschiede keinesfalls die Folge von sozialen Prägungen sind, sondern von der Evolution so eingerichtet wurden.

Männer haben ihre eigenen Vorlieben und auch Vorstellungen von der Liebe und die heutige Generation von Männern muss sich zudem in einer Welt behaupten, in der „Männlichkeit“ zum Negativattribut pervertiert und die den Männern eigenen Tugenden gegen der Willen der Evolution ins Gegenteil verkehrt werden.

Der Mann befindet sich in der Krise, denn „typisch männliches Verhalten“ ist in der modernen Gesellschaft scheinbar nicht mehr gefragt.  Was der Spezies Mensch durch Jahrtausende das Überleben sicherte, ist plötzlich nicht mehr gesellschaftsfähig.

Dem Mann, der zum Zeugen von Nachkommen und zur Jagd geschaffen wurde und daher über ein natürliches Aggressionspotenzial verfügen muss, wird der Flirt am Arbeitsplatz zum Verhängnis, ja selbst eine Rangelei unter Buben entspricht heute nicht mehr der geforderten „political correctness“.

Doch auch Männer haben ein Recht darauf, so zu sein, wie sie sind. Und dafür ist es erforderlich, zu akzeptieren, dass es den gewissen  Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt.

MÄNNER und LAWINEN



Diesen Artikel konnten Herr und Frau Oberösterreicher am 02. Januar 2009 in den Oberösterreichischen Nachrichten lesen. Er könnte recht interessant sein, wenn...
1.)...Sachlichkeit aus ihm sprechen würde und nicht Geschlechterkampf; und...
2.)...die Thematik der wesentlich höheren Risikobereitschaft der Männer nicht schon abgehandelt wäre.

Ich wende mich an die Autorin des Artikels, Frau Claudia Riedler.

Sehr geehrte Frau Riedler!

Die von Ihnen aufgegriffene Thematik der wesentlich höheren Risikobereitschaft der Männer ist in der Gendermedizin längst abgehandelt und spielt selbstverständlich in alle Bereiche des Lebens hinein. Ich weiss über die Informationspflicht von Journalisten und schätze sie auch, doch eignet sich diese Thematik nicht für den Geschlechterkampf, sondern bestenfalls für eine seriöse Berichterstattung, die ich hier vermisse.

Männern ist von der Natur der wesentlich risikoreichere Teil des Lebens zugedacht. Sie vertreten die "Gruppe" nach aussen und verteidigen sie. Die dafür erforderliche erhöhte Risikobereitschaft und der den Männern eigene Forscherdrang brachte und bringt die Menschheit weiter und sicherte ihr durch Jahrmillionen hindurch das Überleben. Die Frauen wurden dadurch entlastet, denn sie haben sich um die vornehmste Aufgabe der Gesellschaft zu kümmern, nämlich um das Gebären und die Aufzucht der Nachkommen. Dies ist wohl nicht zu leugnen, Herr Eibl-Eibesfeldt hat in seinen Recherchen keine einzige Kultur gefunden, in der dies anders (gewesen) wäre. Die Rolle der Männer ist dabei nicht immer die leichtere: in den letzten 2000 Jahren sind im Abendland etwa 500 Millionen Männer in Kriegen gefallen.

"Schuld" an der größeren Risikobereitschaft der Männer ist das ihnen eigene Testosteron, das übrigens auch bei Frauen zu einem ähnlichen Risikoverhalten führt, so man es ihnen verabreicht. Das wissen wir von steroidanabolikabehandelten Frauen aus der Sportlerszene, aus Transsexuellenambulanzen und aus der sexualmedizinischen Praxis mit gendefizienten Frauen (zB AGS).

Einmal mehr wird ein biologisch bedingter Unterschied zwischen den Geschlechtern missbraucht um eines der beiden Geschlechter, nämlich die Männer als dumm hin zu stellen.

In der Meinung der Sexualmedizin gibt es aber kein schlechteres Geschlecht, sondern zwei gleich gute. Sie ergänzen sich in genialer Weise. Die Risikobereitschaft der Männer wird durch die Umsichtigkeit der Frauen wettgemacht. So funktioniert das Leben nun mal. So gesehen ist Ihr Artikel zwar richtig tituliert, er geht aber am eigentlichen Sinn der Botschaft vorbei.
MfG

Dr. Georg Pfau

Männer essen anders!

Essen ist neben Sport und Sex eine der wenigen möglichen Strategien, Stress abzubauen….und seien wir doch ehrlich, bei der heute praktizierten Form von permanent gelebter „political correctness“ und ewig gegenwärtigem Stress sind doch Sport und Sex im Alltagsleben kaum mehr praktikabel. Was bleibt uns Männern also übrig, als „uns“ wenigstens beim Essen zu behaupten, frei nach dem Motto „doing gender = doing difference“.

Und: es gibt ein „männliches“ Essverhalten und Sie sind gut daran beraten, es sich zu behalten und sich den Dressurvorstellungen Ihrer „besseren Hälfte“ zu widersetzen, denn Sie sind doch ein Mann und wollen es auch bleiben!

Was ist nun das typisch „männliche“ an unserem Essverhalten?

Jeder weiß das und doch ist es uns allen oft nicht bewusst: während Männer kräftig zulangen und herzhaft zubeißen, stochern Frauen lustlos im Salat herum. Männer widmen sich genussorientiert ihrem großen Stück vom blutigen Steak und bestellen sich dazu ihr „großes Pils“, während Frauen zaghaft an ihrem Putenfleisch würgen und dazu ein kleines Mineral bestellen.

Männer lieben Trinkgelage, Frauen pflegen Kaffeekränzchen.

Nichtsdestotzotz ist ein „gesundes“ Essen auch für Männer der wichtigste Faktor, chronische Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Krebserkrankung zu verhindern.

Doch warum fällt es den Männern denn so schwer, „gesund“ zu essen?

Ganz einfach, das „Essen ist die letzte Domaine der Männlichkeit in einer Zeit, wo alles Männliche verteufelt wird und außerdem, so meinen Soziologen, ist „Risikoverhalten auch Bewältigungsverhalten“ und dient somit als „Modell der Aufrechterhaltung der individuellen Stabilität“.

Wir essen also, manchmal wider die eigene Vernunft, um uns ein Stückchen „typisches Mannsein“ zu erhalten.

Und das soll auch so bleiben!

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.