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Genderunsinn par excellence: der Medizinaufnahmetest

Wie allgemein bekannt sein dürfte, müssen sich Medizinstudenten des großen Andranges auf ihr Studium wegen einem Aufnahmetest unterziehen.

Dabei sollten ganz einfach jene Studenten gefunden werden, die für den Beruf des Arztes, in den ja sinnvollerweise ein Medizinstudium münden sollte, am besten geeignet sind.

 

Doch weit gefehlt: für die Vizerektorin der Universität Wien scheint dieses Ziel nur zweitrangig zu sein. Ihr primäres Anliegen liegt wohl darin, gleich vielen Frauen wie Männern ein Medizinstudium zu ermöglichen, und das vor dem Hintergrund, dass schon heute wesentlich mehr Frauen als Männer das Medizinstudium beenden.

 

Dieses Faktum lässt sich leicht erklären, wenn man die Geschlechterbiologie beherrscht, ganz grundsätzlich ist es aber egal wie viele Frauen und wie viele Männer ein Medizinstudium beenden, wie es auch egal ist wie viel Frauen und wie viele Männer ein Medizinstudium beginnen, den das Ziel wäre – definitiv – nicht eine her zu stellende Geschlechterparität, sondern die besten Personen zu finden, die später einmal die Bevölkerung medizinisch versorgen werden.

Und das hat mit dem hier betriebenen Genderwahnsinn wenig zu tun.

 

Auch heuer (2013) haben wieder mehr Burschen den Aufnahmetest geschafft als Mädchen, - das ist insofern bemerkenswert, als sich wesentlich mehr Mädchen als Burschen beworben haben. (Konkret waren 58% der Bewerber weiblich, aber nur 48% derjenigen, die den Aufnahmetest bestanden haben).

Und obwohl schon jahrelang an diesem Test herumgebastelt wird, obwohl schon Unsummen ausgeben wurden um endlich jene Gerechtigkeit her zu stellen, die die Mädchen „vorne“ sieht, ist es auch heuer nicht gelungen, die Mädchen als Sieger dastehen zu lassen. Und schon wieder hat man verlauten lassen, dass Veränderungen am Test geplant seien, denn dieser sei frauenfeindlich, im Fachjargon „nicht gendergerecht“ (so wie Gendergerechtigkeit ganz allgemein erst dann gegeben zu sein scheint, wenn die Frauen „vorne“ liegen).

Und dann, wenn irgendwann endlich die Mädchen in der Mehrheit sind, ist es dann jene Gerechtigkeit, die in den Augen des Rektorates Bestand hat? Sollte es gelingen, die Frauen um jene 1,7 Prozent in die Mehrheit zu bringen, die sie jetzt in der Minderheit sind, wird dann ebenso verbissen darum gekämpft werden, den Nachteil der Burschen aus zu gleichen?

Ich fürchte: nein!

 
 
 
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