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Was ist Gender?

Unter Gender versteht man in der Sexualmedizin das psychosoziale Geschlecht. Es steht im Gegensatz zu Sex, dem biologischen Geschlecht.

Die Unterscheidung von Sex und Gender ist für die Wissenschaft, konkret für die Sexualmedizin unverzichtbar.

Gender als Begriff wurde von der Politik vereinnamt und steht dort für profeministische Politik. Auf diese Weise entstand der Eindruck, Gender wäre für die Frau und gegen die Männer (also profeministisch und antimaskulinistisch) gerichtet. Das ist aber ganz einfach nicht richtig.

 

Gender, das psychosoziale Geschlecht betrifft beide Geschlechter im selben Umfang, selbstverständlich unterscheidet man bei Frauen und Männern Sex und Gender.

 

Sex, das biologische Geschlecht bedarf keinerlei Erläuterung und ist für jeden leicht verständlich. Der biologische Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern geht bis tief hinein in die Zellen und die Molekularmedizin, das biologische Geschlecht ist aber auch äusserlich sehr gut ersichtlich: an den unterschiedlichen Geschlechtsorganen. Es ist daher jedem leicht verständlich zu machen, dass sich Männer und Frauen biologisch (d.h. körperlich)  voneinander unterscheiden.

 

Bei Gender, dem psychoszozialen Geschlecht ist das schon etwas anders. Es umfaßt jene Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die ausserhalb der Biologie festgestellt werden können. Hier geht es vor allem um die unterschiedlichen Verhaltensmuster, das unterschiedliche Selbstverständnis im eigenen  Geschlecht, die unterschiedliche Wahrnehmung und Praxis der bzw. in der Sexualität.

Vereinfacht gesagt, ist das psychosoziale Geschlecht (Gender) das, was man unter Geschlechtsrolle zusammenfassen könnte. Die Geschlechtsrolle umfasst jene Verhaltensmuster, die von der Gesellschaft für ein bestimmtes Geschlecht erwartet werden.

 

Die Crux bei der Sache ist nun die, dass ein Teil der Geschlechtsrolle weder erlernt oder anerzogen wurde, sondern angeboren. Es gibt genügend Studien, die auf seriöse Weise belegen, dass unterschiedliche Verhaltensmuster zwischen Männer und Frauen auch angeboren, das heisst genetisiert sind.

 

Dieser Part der angeborenen Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen wird aber mit dem Begriff Gender nicht eingeschlossen, da er als psychosoziales Geschlecht definiert wird.

Dies ist wohl dadurch bedingt, dass Psychologen und Soziologen früher der Meinung waren (und auch heute noch teilweise der Meinung sind) dass geschlechtstypische Verhaltensmuster ausschließlich erlernt sind (also erworben). Ich erinnere an die heute widerlegte These Beauvoirs, dass "Eine Frau nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht wird".

Trotz aller Popularität dieser Behauptung ist sie dennoch falsch.

 

Ich plädiere daher dafür, Gender nicht als das psychosoziale, sondern als das cerebrale Geschlecht zu definieren.

Das cerebrale Geschlecht umfasst sämtliche geschlechtstypischen Verhaltensmuster, ganz egal ob sie sozial, psychologisch oder genetisch bedingt sind.

 

Dies wäre eine neue Definition des Begriffes Gender, die der wissenschaftlichen Realität entspricht. Da aber manche Geisteswissenschafter (v.a. aus der Soziologie, der Psychologie etc....) genetisiertes Verhalten entgegen der Kenntnis der Wissenschaft weiterhin leugnen, hat eine solche Begriffsveränderung derzeit keine Chance.

 
 
 
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