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Warum gibt es so wenige Frauen in der Formel 1?

Wien im November 2015. Der Standard widmet dem Umstand, dass die bis dato einzige weibliche Formel-1-Pilotin, Susie Wolff, das Handtuch wirft, einen beachtlichen Artikel. „Schottin beendet Karriere mangels Hoffnung auf einen Renneinsatz – Königsklasse muss weiter auf eine Frau am Steuer warten.“


In mancher Beziehung ist das schon bemerkenswert. Als erfahrener Beobachter der Szene erinnere ich mich an die Zeiten, in denen über die Sinnhaftigkeit der Formel 1 ganz grundsätzlich diskutiert wurde. Argumente wie Benzinverschwendung, Lärmursache, Machogehabe wurden mehr oder weniger erfolgreich ins Rennen geschickt. Wenn ich mich richtig erinnere, hat einer der erfolgreichsten österreichischen Formel-1-Piloten sein Ausscheiden aus dem Formel-1-Sport damit kommentiert, dass er es satt habe mit einem Auto „im Kreis zu fahren“.


Jetzt aber ist alles anders. Negativismen wie die oben erwähnten haben keine Gültigkeit mehr wenn es ums Gendern geht, - in diesem Zusammenhang wird die Formel 1 als eine erstrebenswerte Sache dargestellt und das Fehlen von Frauen als eine Ungerechtigkeit.

Dabei kann man den Frauen nur gratulieren. Sie scheinen sich nämlich schlichtweg für den Rennsport nicht ausreichend zu interessieren. Vielleicht weil sie erkannt haben, dass es Wichtigeres gibt. Jede andere Erklärung ist rational nicht nachvollziehbar. Die Geschäftsinteressen der Formel 1 würden mit Sicherheit einer – erfolgreichen – Frau mit Freude Türen und Tore öffnen, denn die Ausweitung der Interessengruppen bedeutet bares Geld.


Das Argument des mangelnden Interesses ist allerdings nicht unumstritten. Manche Wissenschaftler sind der Meinung, dass beide Geschlechter dieselben Interessen haben müssen. Sollte das nicht so sein gibt es auch schon eine vorgefertigte Erklärung, nämlich  eine fehlende Förderung und die nicht egalitäre (geschlechtsneutrale) Erziehung. Dies ist der in dieser Frage herrschende Mainstream und vor allem auch die Medienrealität. Die Wirklichkeit sieht allerdings komplett anders aus.


Tatsächlich gibt es geschlechtstypische Unterschiede in der Interessenlage von Männern und Frauen: will heißen Männer und Frauen interessieren sich durchschnittlich für unterschiedliche Dinge. „Durchschnittlich“ wohlgemerkt, denn tatsächlich ist die Gehirnfunktion auch von der Ausstattung mit Sexualhormonen abhängig, die allerdings wieder eine große Schwankungsbreite besitzt. Deswegen wird der Übergang zwischen den Geschlechtern als „fließend“ wahrgenommen.


Neben der Formel 1 gibt es natürlich noch andere Bereiche, die als Beweise für diese Behauptung gelten können. So ist das Verteidigungsministerium sehr bemüht weibliche Soldaten zu rekrutieren, wohl um das politische Ziel der Geschlechteregalität voran zu treiben. Leider nicht mit großem Erfolg. Es gibt beim Bundesheer zwar jede Menge Frauen, die aber entweder auf zivilen Posten sitzen und nicht Gefahr laufen jemals mit der Waffe in den Krieg ziehen zu müssen, oder aber soziale Berufe bekleiden, zum Beispiel als Ärzte in der Sanität. Frauen, die sich allen Ernstes im Krieg behaupten wollen sind erfahrungsgemäß selten, und – so ist meine Sichtweise – das spricht FÜR die Frauen und nicht gegen sie.


Facit: trotz aller Bemühungen von Seiten des offiziellen Österreich gibt es kaum weibliche Soldaten, weil sich die Frauen nicht dafür interessieren. Und: das wird sich auch nicht so schnell ändern.


Selbstverständlich gibt es auch umgekehrte Beispiele, denn nicht in allen Bereichen des Lebens sind die Frauen in der Minderheit. So gibt es ein eklatantes Defizit der Männer im Erziehungsbereich, kaum noch männliche Pflichtschullehrer und auch die Medizin wird zunehmend weiblicher. Nur wenige Prozent der sich in Ausbildung befindlichen Lehrer an den Pädagogischen Universitäten sind männlich und etwa 70% der Medizinabsolventen sind weiblich, Tendenz steigend.

Wie schon gesagt: Frauen und Männer besitzen unterschiedliche Interessen und erlauben sich auch unterschiedliche Lebensziele, ganz abgesehen davon, dass Bereiche in denen die Männer im Nachteil sind kaum Beachtung finden. Aber das ist eine andere Geschichte.


Zurück zum Beginn: Machtkämpfe aus zu tragen, Rivalen aus zu schalten, Hierarchien zu etablieren und auf deren Einhaltung zu pochen ist und bleibt typisch männlich. Und eben deshalb ist die Formel 1 männlich und wird es auch bleiben.


Linz, im November 2015

Dr. Georg Pfau

 
 
 
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