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Der Maskulismus ist die Antwort der Männer auf den Feminismus

Die Antwort auf den Feminismus der Frauen ist der Masculismus der Männer. Eigentlich sollte es für uns Männer gar nicht nötig sein, „auf die Barrikaden“ zu steigen, selbst wenn dies nur symbolisch geschieht und rein verbal.

Wir Männer sind uns doch unserer Rolle bewusst, die wir eigentlich auch gerne spielen und es sind doch gerade die von uns geliebten und begehrten Frauen, die uns das sein lassen, was wir sein wollen: eben Männer, ein wenig auch Helden!

Nein, nein, Maskulisten haben kein Problem mit den Frauen, sie brauchen sie und könnten sich ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen! Sie haben auch kein Problem mit der Gleichberechtigung, ganz im Gegenteil. Ein smarter Mann wird gegen die Benachteilung von Frauen mit allen Mitteln ankämpfen, er wird mithelfen seiner Frau und seinen Töchtern ein gerechtes Leben in diesem Staat zu ermöglichen. Dennoch gibt es genügend Gründe für Männer wachsam zu sein. Es scheint "modern" zu sein, Männer für alles Schlechte auf dieser Welt verantwortlich zu machen und Frauen in Umkehr der bisherigen Verhältnisse grundsätzlich im Nachteil zu sehen. Maskulisten betreiben Gender-Politik für Männer. Sie wehren sich stellvertretend für alle Männer, daß alles "Männliche" gegen den Willen der Evolution zum Negativattribut pervertiert wird. Denn das "bessere" Geschlecht gibt es nicht, beide Geschlechter sind besser als das Andere in den ihm von der Evolution übertragenen Aufgaben. Niemand wird ernstlich bezweifeln, daß Frauen besser geeignet sind, ihre Kinder zu stillen.


Der Unfrieden kommt von der Seite gewisser Feministinnen
Allerdings scheinen manche Frauenaktivisten bei der Einforderung von Rechten Einiges missverstanden zu haben, für sie geht es nicht um Gleichberechtigung der Frau sondern um Bevorzugung. Im öffentlichen Leben, aber auch zu Hause.

Man nennt diese Frauen Feministen. Sie sind nur scheinbar das Pendant zu den Maskulinisten, denn sie arbeiten nicht primär für die Frau, sondern hauptsächlich gegen den Mann.

Rollentausch statt Gleichberechtigung heißt die fragwürdige Devise!

Dabei wird allerdings vergessen, dass die Imitation der ehemals inkriminierten männlichen Attribute durch Frauen sicher kein probates Mittel ist, Frauen glücklich zu machen. Michelle Goldberg kritisiert den Shopping.- und Fucking-Feminismus, weil dabei das typisch weibliche Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit, nach sozialer Gerechtigkeit und Ausgleich zwischen den Geschlechtern völlig auf der Strecke bleibt.

Nur weil Frauen rauchen, mehr Radarstrafen verpasst bekommen und beim Sex promisker sind, hat sich die Welt der Frauen noch nicht zum Besseren geändert.

Dies erkannte auch die Ikone der amerikanischen Feministinnen, Betty Friedan, deren bahnbrechendes Werk die 1963 erschiene erste Bibel feministischer Literatur „The feminine Mystique“ war. 85-jährig ermahnt sie die Frauen, „die Familie als neues feministisches Ziel zu betrachten“ (Der Standard 2006), was ihr scharfe  Kritik seitens radikaler Feministinnen einbrachte.

Die Antwort der Männer auf den Feminismus ist der Maskulismus. Er arbeiten aber nicht gegen die Frauen, sondern für die Männer, will Frauen grundsätzlich nicht diffamieren. Er will lediglich auf die Nachteile der Männer in der Gesellschaft aufmerksam machen. In einer demokratischen Gesellschaft sollte dies doch möglich sein.


Männertugenden werden stigmatisiert
Innerhalb nur weniger Jahrzehnte, konkret seit dem Ende des 2. Weltkrieges, während dessen Tapferkeit, Mut und Stärke noch sehr gefragt waren, sind gerade diese dem Mann von der Evolution angedachten Tugenden unmodern geworden. Mehr noch, Sie werden gegen den Willen der Evolution als Negativattribute stigmatisiert, der Mann sollte sich seiner schämen. Fast wäre diese Saat aufgegangen, hätten die Erfinder des neuen Mannes nicht maßlos übertrieben. Inzwischen scheinen auch jene Männer, deren Bestreben es ist mit ihrer Weiblichkeit im Einklang zu stehen, wachgerüttelt zu sein. Es mehrt sich der Widerstand gegen die Feminisierung der Männer. Zukunftsforscher Horx ruft auf zu authentischer Masculinität, einem Männerbild, das sich seiner Masculinität bewusst ist, sie aber kontrolliert einsetzt.

Der gesellschaftliche Konsens sieht die Frau im Nachteil
Dass die Gesellschaft taube Ohren für die Probleme der Männer hat, wird auch von Frauen bestätigt. „Wer Jungen in Nachteil sieht, rüttle an einem gesellschaftlichen Konsens. Als politisch korrekt gelte es nun einmal, die Mädchen im Nachteil zu sehen“ (Heike Dieffenbach im Spiegel Nr. 21 05/2004).

An diesem fragwürdigen Zustand tragen auch die Männer ihren Anteil an Verantwortung. Die Bevorzugung von Frauen in vielen Bereichen des Lebens wird von Männern erst möglich gemacht. Männer schaffen es nur schwer in der Beurteilung von Frauen die erotische Komponente beiseite zu lassen, sie sehen die Frau als sexuelles Wesen und dabei können männliche Konkurrenten natürlich nicht mithalten. Die Benachteiligung selbst besser qualifizierter männlicher Mitbewerber wird dabei in Kauf genommen, sozusagen als Kavaliersdelikt.

Politiker bevorzugen Frauen aus einem ganz anderen Grund. Frauen stellen die Mehrheit der Bevölkerung und somit auch der Wähler. Die Frau ist der bessere Adressat für Wahlwerbung, entscheidet sich häufig unentschlossen erst in letzter Minute und wird so zum umworbenen Wähler.


Männer und Gesundheit
Das starke Geschlecht kränkelt in seiner Gesundheit. Männer sterben um etwa 5,5 Jahre früher als die Frauen und verbringen vor ihrem zu frühen Tod etwa die doppelte Zeit, nämlich 10 Jahre in Siechtum und Krankheit.

Von den 114 Hamburgern die im Jahre 2002 ihren 100. Geburtstag gefeiert haben waren nur 17 männlich.

Der Männergesundheitsbericht 2002 der Stadt Wien hat herausgefunden, dass der Anteil der Männer in Wien bei den 40-Jährigen noch 51 Prozent beträgt, bei den 60-Jährigen aber nur mehr 36%, in dieser Altersklasse sind also 2 von drei Wienern weiblich.

Männer gestehen ihre Schwächen schon sich selbst ungern ein, noch viel mehr aber anderen. Männer behandeln ihre Depressionen daher selbst. Der Gang zum Arzt wird als Demütigung empfunden. Die beste Therapie für Gemütsstörungen bei Männern scheint der Alkohol zu sein. Von den 330 000 Alkoholikern in Österreich sind 80% männlich. Von allen alkoholbedingten Verkehrsunfällen in Österreich werden 90% von Männern verursacht. Zum Schluss, wenn alle Stricke reißen, greift man(n) zur Pistole oder legt sich vor den Zug. Auch der Selbstmord ist nämlich männlich. Schon seit Kaisers Zeiten ist bekannt, dass Männer beständig doppelt so oft Selbstmord begehen als Frauen, und das nicht nur in Österreich.

Das Prostatacarcinom fordert Jahr für Jahr mehr Opfer, doch die Forschung schreitet nur langsam voran. Zugegebenermaßen haben auch die Frauen ihr Problem mit dem Brustkrebs, allerdings wird für dessen Erforschung zehnmal mehr Geld ausgegeben als für die Erforschung des Prostatacarcinoms. Warum das so ist, weiß niemand.

Männer arbeiten in gefährlichen Berufen, klettern auf Kräne, besteigen Gerüste und arbeiten am Hochofen, deshalb ist auch der Arbeitsunfall männlich.

Doch wer den Schaden hat, hat für den Spott nicht zu sorgen. Bestsellerautoren sehen den Mann als eine zum Aussterben verdammte Spezies, unnütz, oder wenigstens als das schwächere Geschlecht. Dem ist aber nicht so. Männer sind von der Evolution gerade erst erfunden worden und haben sich bestens bewährt. Sie sind und bleiben auch das stärkere Geschlecht in den ihnen eigenen Fähigkeiten, so wie auch die Frauen das starke Geschlecht sind, wenn sie sich auf die ihnen zugedachte Rolle beschränken.


Männer und Sozialversicherungssystem
Männer verdienen mehr und zahlen daher auch mehr in den Topf der Sozialversicherungsträger. Sie zahlen nicht nur höhere Summen, sondern auch länger, denn das Pensionsalter ist  höher. Sie bekommen dabei sehr viel weniger heraus, denn sie arbeiten nicht nur länger, sondern sterben früher. Die den Männern zustehenden Mittel  kommen nicht ihnen zugute, sondern den Frauen.

Dennoch ist es der gesellschaftliche Konsens, die Frauen im Nachteil zu sehen.

 

Es gibt auch Sexismus gegen Männer

„Sexismus gilt als ein gegen die Frauen gerichtetes Delikt“, niemand würde auch nur im Ansatz vermuten, dass es ihn auch gegen Männer gibt. Einmal mehr wird nur den Frauen die potenzielle Opferrolle attestiert, einmal mehr interessieren die Belange der Männer niemanden.

Slogans wie „Männer sind Schweine (Titel eines Liedes)“, „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann (Titel eines als Frauenliteratur bezeichneten Kriminalromans)“, „Ich bremse auch für Männer“ als Autoaufkleber sind nur wenige Beispiele für gelebten Sexismus gegen Männer, der nicht minder herabwürdigend ist, auch wenn die meisten Männer dazu neigen, dem Humor in der Beurteilung der Sache den Vorrang zu geben.

Dem kann man natürlich etwas abgewinnen (denn tierischer Ernst macht das Leben nur komplizierter!), wenn im Gegenzug auch die Frauen etwas mehr Humor zeigen könnten.

Die Diffamierung männlicher Verhaltensmuster ist die neueste Art, Männer auf sexistische Weise zu belästigen. Der Zwang, sich beim Urinieren setzen zu müssen wird allen ernstes von vielen Frauen betrieben. Zuerst als Scherz gemeint wird so etwas schnell zum Ernst. Dabei ist das ein schwerer Eingriff in ein sehr privates zutiefst männliches Verhalten. Männer stehen beim Urinieren und auch die Behauptung der Urologen, die Entleerung der Blase würde beim Sitzen besser vonstatten gehen (?), wird daran nichts ändern. Es sei denn, man(n) ist müde, dann wird er sich gerne hinsetzen, aber Freiwilligkeit ist immer etwas anderes als ein Diktat. Übrigens ein Fall für Siegmund Freud, der sich schon vor fast 100 Jahren über den Penisneid den Kopf zerbrochen hat.


Männer und Scheidungsrecht
Die enorme Bedeutung der Männer in der Erziehung von Kindern scheint an der Judikatur völlig vorbei zu gehen. Das Festhalten an der geübten Praxis, die Väter zahlen, weil ja die Mütter die Erziehung übernehmen ist als äußerst fragwürdig zu beurteilen.

Trotz neuer Erkenntnisse und mancher Ansätze in der Gesetzgebung ändert sich nichts oder nur sehr wenig an der Regelung von Scheidungen im Bezug auf die betroffenen Kinder. Anstatt  den geschiedenen Vätern ihre Rechte an den eigenen Kindern streitig zu machen, sollte man sie in die Pflicht nehmen. Kinder brauchen ihre Väter, Buben wie Mädchen.

Der Entzug der männlichen Bezugsperson führt zu Entwicklungsstörungen, besonders bei den Söhnen. Forscher berichten von Zusammenhängen zwischen Gewaltbereitschaft und der fehlenden Vaterfigur. Vaterlose Söhne zeigten mehr Gewalt.


Männer und die Abtreibung ihrer Kinder
Trotz der allgemeinen Erkenntnis, dass die Zeugung eines Kindes immer eines Paares bedarf, also zweier Menschen, hat der Gesetzgeber ausschließlich der werden Mutter das Recht eingeräumt, darüber zu entscheiden, ob das Kind geboren werden soll oder nicht.

Die Zeugung ist das Werk einer Frau und eines Mannes, der Entschluss zur Abtreibung die alleinige Entscheidung der Frau.

Feministinnen begründen diese Regelung damit, dass der Frau das Recht über den eigenen Körper zusteht und es ihr nicht entzogen werden darf. Doch diese Frauen irren in Ermangelung der Kenntnis der Fakten. Die Abtreibung betrifft das ungeborenen Leben und dieses ist nicht Bestandteil des Körpers der schwangeren Frau. Ein eigener Organismus mit einem einzigartigen Genom wächst hier heran und es  müsste selbstverständlich sein, dass die Väter in jedwede Entscheidung über dieses Kind miteinbezogen werden. In die Entscheidung über Leben und Tod erst recht.

Der Gesetzgeber beugt sich dem gesellschaftlichen Konsens, die Frau für die von der Evolution zugedachte Rolle bei der Schaffung neuen Lebens zu bedauern. Die Frau ist mit ihrer Verpflichtung das in ihr herangewachsene Kind zu gebären in der Opferrolle. (Gott sei Dank nicht alle Frauen, es gibt ja noch welche, die sich über ihre Kinder freuen!?).

Zweifelsfrei sind Kulturen, die diese Ansicht nicht teilen, im Vorteil. Die Geburtenzahlen eines Volkes lassen dies deutlich erkennen, hier die niedrigen Geburtenraten der egomanen westlichen Staaten, dort die wachsenden Völker des mittleren und fernen Ostens.


Authentische Masculinität
Der Mut zum authentischen Maskulinismus

Der vom Zukunftsforscher Horx geprägte Begriff der „authentischen Maskulinität“ ist ein lebbarer Kompromiss für beide Geschlechter, der Versuch Männer für die Frauen erträglicher zu machen. Der Akzeptanz des „Männlichen“ durch die Frauen wird durch Selbstbeherrschung entgegengekommen. Männer wissen über ihre Vorzüge und die ihnen eigenen Merkmale, treten mit dem ihnen zustehenden Selbstbewusstsein auf. Das Wissen über die eigenen Schwachstellen macht es aber möglich, das eigene urmännliche Aggressionspotenzial unter Kontrolle zu halten. So kann die Anzahl der Unfälle vermindert werden, aber auch das gute Klima zwischen den Geschlechtern verbessert werden.

Männer fordern das Ende von sexistischen Übergriffen gegen das eigene Geschlecht, sie fordern aber auch die Objektivierung ihrer Belange. Es ist eben nicht richtig, dass Frauen immer im Nachteil sind!

 
 
 
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