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Feminismus - was ist das überhaupt?

Per definitionem ist Feminismus ein Sammelbegriff für unterschiedliche, sich teilweise widersprechende Richtungen, die als Gegenrichtung zur patriachalischen Gesellschaft die Rechte und Interessen von Frauen in den Mittelpunkt rücken. Mit sehr geringen Ausnahmen ist das Ziel der feministischen Bewegung die Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig ihres Geschlechts, Ihrer ethnischen Abstammung, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Alters und ihrer finanziellen Mittel mit Focus auf die Gleichberechtigung der Geschlechter. (Pusch 1999).

 

Nun, von dieser Definition sind wir noch weit entfernt, nicht nur was die Durchsetzung der Gleichbereichtigung der Frau anbelangt, sondern auch die Durchsetzung der Gleichberechtigung all der anderen angeführten Minderheiten. Es gibt auch keinen Hinweis, dass das Ziel der  Gleichberechtigung bald erreicht werden kann.

 

Die oben angeführte Definition ist auch aus der Sicht der Männer akzeptabel und wünschenswert. Das Patriachat hat nicht nur Frauen benachteiligt, sondern auch Männer in nachrangigen hierarchischen Strukturen. Verständlich ausgedrückt: nicht nur die Frauen waren die Opfer des Patriachats, sondern auch jene Männer, die nicht an der Spitze der Gesellschaft standen. Sie mussten - ähnlich wie die Frauen - den Patriarchen willenlos gehorchen, auch sie waren also unterdrückt und drangsaliert. Über die schwierige Beziehung zwischen dem patriarchalischen Vater und deren Söhnen ist in der Weltlitertur ausführlich geschrieben worden.

 

Zurück zum Feminismus: der Feminismus ist so lange wünschenswert, solange er nicht versucht, die Benachteiligung der Frauen in die Benachteiligung der Männer um zu kehren. Dies ist aber leider häufig der Fall.

Als Beispiele mögen hier die Unnachgiebigkeit des Frauenministeriums bei der Angleichung der Pensionsalter beider Geschlechter angeführt werden, oder aber die Ungleichbehandlung bei der Wehrpflicht. es gibt natürlich noch weitere Beispiele, wo die Ungerechtigkeit an den Frauen zur Ungerechtigkeit an den Männern unfunktioniert werden soll, und das mit Wissen und Billigung der Politik.

(Jüngstes Beispiel war der Medizinuni-Aufnahmetest in Wien im Jahre 2012: hier wurden doch tatsächlich den Jungen größere Leistungen abverlangt als den Frauen, und diese ebenso dumme wie tendentialistische Regelung wurde von gewissen (feministischen) Kräften noch verteidigt.

Solche Auswüchse des Feminismus sind ab zu lehnen, den Frauen sei ins Stammbuch geschrieben: sie schaden dadurch auch ihrer Sache.)

Im Jahre 2013 wurde die bevorzugte Behandlung von Frauen beim Aufnahmetest fallen gelassen. Dies geschah unter dem Druck der in der Verfassung verankerten Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetzt, es geschah nicht aus Einsicht der Verantwortlichen.


Feminismus verspricht...!
ORF-Meldung vom 20. April 2009: jeder 4. Österreicher leidet an Depression und Angststörungen. Was auch gesagt wurde ist für uns Sexualmediziner nicht neu, wohl aber für die Demoskopen: "unglücklich" zu sein hängt in großem Ausmass mit der Frage der Beziehung zusammen.

Feminismus befreit die Frauen, macht sie unabhängig, macht sie ...selbständig...! Das wäre ja nicht schlecht, doch "glücklich" macht er sie nicht.

Zu "Lebensglück" gehört eine glückliche Beziehung und meistens meint man damit eine Beziehung zwischen einer Frau und einem Mann (denn etwa 90% aller Frauen sind gynäphil, stehen also auf Männer). Die Zeiten, in denen Alice Schwarzer lesbische Beziehungen als reale Alternative zu "normalen" Beziehnungen gepriesen hat sind längst vorbei. Inzwischen beklagt sie (Alice Schwarzer) den "Gender Gap", ermaht die Männer zu mehr Sex mit ihren Frauen.

Das Zeitalter der Singles ist ein Zeitalter der gescheiterten Beziehung, ...und der zu hoch gesteckten Erwartungen. Zu hoch gesteckte Erwartungen sind der direkte Weg in die Klapsmühle, denn sie provozieren das Scheitern.
Supersex, Superjob, Supermann, Superkind....all diese Versprechungen gehen nur selten auf. Und am Schluß gibts Tranquilizer oder Anxiolytica. Schade eigentlich!

 
 
 
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