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Frauenquote kritisch betrachtet

Frauenquoten...wozu?
Frauenquoten sind modern. Schon seit einiger Zeit fordern Feministinnen und Politiker Frauen zu bevorzugen, bei der Jobvergabe, in der Politik, bei diesem und jenem, auch das Bundesheer verfügt über ein Heer von Frauenbeauftragten.

Der Erfolg ist allerdings gering. Immer noch sind die Abgeordneten im Amerikanischen Kongress zu 84% Männer und der Zustrom von Soldatinnen zum Heer hält sich in Grenzen. Die Anzahl der Frauen, die die Verschonung vom Wehrdienst als Privileg und nicht als Benachteiligung sehen, ist (Gott sei Dank) immer noch recht hoch. Meine Tochter gehört auch dazu und darauf bin ich stolz. Im Vorwahlkampf zwischen Hillary Clinton und dem Afroamerikaner Obama zeigt sich sehr deutlich, dass Frauen nicht grundsätzlich eine Frau wählen. Die Mehrheit der US-Bürgerinnen wählt männlich, ganz zur Verwunderung amerikanischer Femistinnen. Dabei ist es so einfach zu erklären: es gibt nun mal eine natürliche Anziehung zwischen den Geschlechtern, man nennt dies Erotik, und Obama ist sexy, wer das leugnet, lügt.

Frauenquoten sind sexistisch
Ich möchte die Sinnhaftigkeit von Frauenquoten nicht nur bezweifeln, sondern sie sogar anprangern: als sexistisch. Dabei kommen mir intellegente und erfolgreiche Frauen zu Hilfe, die da meinen, dass „es sexistisch wäre, eine Frau wie Hillary Clinton nur deshalb zu wählen, weil sie eine Frau ist“! *


Dieser Ausschnitt stammt aus einem Artikel im Standard vom 1.März 2008 von Heide Östreich

Und das ist es wirklich. Sexismus im Sinne von Frauenquoten benachteiligt die Männer. Er ist desaströs für das öffentliche Leben und fördert den Geschlechterkampf, anstatt ihn zu calmieren. Der Usus, Frauen nur wegen ihres Geschlechtes zu bevorzugen, steht moralisch auf schwachen Beinen. Es gibt ja umgekehrt auch keine Männerquoten in Berufszweigen, die von Frauen dominiert sind. Denken wir doch an die weibliche Übermacht in Erziehungsberufen. Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen, Erzieherinnen sind zum Nachteil unserer jungen Männer in einer erdrückenden Mehrheit. Doch Männerquoten werden nicht mal angedacht. Zu Recht. Denn wenn mehr Männer Lehrer werden wollten, würden sie das auch werden.

*Zitat aus dem Standard vom 1. März 2008, geschrieben von Heide Östreich

Frauenqouten sind populistisch
Die politischen Parteien entdecken ihre Rolle als Beschützer der Weiblichkeit. Da ist nichts dagegen einzuwenden, solange dies nicht zum Nachteil der Männer geschehen würde. Die Gründe dafür sind aber leicht durchschaubar. Frauen stellen schließlich die Mehrheit unter den Wählern und sind - wie man weiß -  leichter durch Werbung zu beeinflussen.

Die Frauen stellen die Mehrheit der Wähler und sind unentschlossener.


Haben Sie sich, werter Lerser, liebe Leserin, auch schon mal gefragt, warum denn selbst vor dem Wahllokal von politischen Parteien noch Wahlplakate aufgestellt werden? Müsste man doch annehmen dürfen, dass jede(r), der hierher kommt sich schon ausreichend Gedanken machen hätte müssen, wo er oder sie sein Kreuzerl macht? Dem ist nicht so! Es ist die Wankelmütigkeit und Unentschlossenheit der Frauen, die da dahinter stecken. Demoskopen wollen herausgefunden haben, dass Männer mit festen Wahlabsichten zum Wahllokal fahren, während Frauen immer noch darüber nachdenken, wem sie ihre Stimme geben sollen.

Frauenquoten sind widernatürlich
Frauenquoten sind widernatürlich, sie sind gegen die Geschlechtsrollen gerichtet, wollen unbedingt in traditionelle Männerberufe mehr Frauen hineinbringen. Die Grundlage ist wohl der nicht ausrottbare Irrtum, dass Geschlechtsrollen bloß anerzogen sind, also sozialisiert.

Doch das ist falsch. Wir wissen, dass die Geschlechtsrolle, genauso wie die sexuelle Identität angeboren ist. Es ist noch nie gelungen, einen Jungen erfolgreich als Mädchen aufzuziehen, auch nicht umgekehrt, es gibt aber zahlreiche Beweise für das Scheitern solcher Experimente.

Simon Beauvoirs „On n´est pas femme, on le devient!“ gilt als peinlicher Irrtum der Psychologie, als Fehlmeinung, - und ist widerlegt. Wie immer werden solche Dinge nur von denen wahrgenommen, die sie wahrnehmen wollen.

Der Beruf richtet sich nach der Geschlechtsrolle. Männer gehen lieber in Männerberufe, Frauen in Frauenberufe. Dort wo ein Ausgleich voraussehbar war, hat er längst stattgefunden. Denken wir an ehemals männerdominierte Berufe wie Arzt oder Lehrer. Da gibt es längst einen weiblichen Überhang, zumindest bei den Studierenden. Die „Erziehung von jungen Kindern“ und „Betreuung von Kranken und Hilfesuchenden“ sind Berufe mit sozialen Ansprüchen, die von Frauen besser wahrgenommen werden können als von Männern. Männer akzeptieren das neidlos. Aber die Technik gehört den Männern und da ändert auch nicht die eine oder andere Frau, die sich dorthin verirrt und dennoch herzlich willkommen ist.

Denn Geschlechtstrollen sind „typisch“, aber nicht „spezifisch“, was nichts anderes heißt, als dass es Ausnahmen vor Regel gibt. Und welcher Mann würde sich schon einer Frau widersetzen? Es ist auch männlich, sich gern mit Frauen zu umgeben und sie sexy zu finden. Auch daran wird sich kaum was ändern, wenigstens nicht für 90% der Männer.

Frauenquoten sind peinlich - für die Frauen!
Ganz zuletzt sind Frauenquoten peinlich, wenigstens für all diejenigen Frauen, die auch ohne verordnete Bevorzugung „ihren“ Weg gehen oder gegangen wären. Es gibt genügend Frauen die das Zeug zur Karriere gehabt hätten und für ihre Familie darauf verzichtet haben, wohlwissend, dass „Karriere das Gegenteil von Beziehung“ * ist.

Keine Karriere zu machen ist nicht unbedingt die Folge eines Scheiterns. Karriere zu machen darf genau so wenig die Folge einer verordneten Bevorzugung, eben einer Frauenquote sein. Das ist sicher der falsche Weg.

*Dieses Zitat stammt von Prof.Dr.Pete Nujs. Er ist ein genialer Sexualmediziner aus Leuven im Herzogtum Brabant.

WIRTSCHAFTSKRISE und Frauen
Bericht aus der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)" vom 30. Januar 2010.

Weit über 100 Zuhörerinnen versammelten sich, als die Westfälische Politikwissenschaftsprofessorin Brigitte Young zum Thema "Hätten die Lehmann-Sisters ertwas anderes gemacht?" referierte. Und nachdem ebendiese Brigitte Young forderte, "mindestens 40% aller Führungspositionen mit Frauen zu besetzen", brandete mehrmals lautstarker Applaus auf. Dies ist allerdings nicht weiter verwunderlich, denn zu diesem Meeting, an dem über "genderspezifische Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise" diskutiert wurde, lud die Landesarbeitsgemeinschaft hessischer Frauenbüros.

Der Euphorie folgte allerdings die Ernüchterung. Eine Ernüchterung die angeblich, so der/die JournalistIn der FAZ, traurig stimmte.
Frau Young ergänzte ihr Ziel einer 40%-igen Quote um den Zusatz, "dass Leistung in jedem Fall auch eine Rolle spielen müsse und die Kriterien für die Auswahl von Führungsfrauen nicht auf ein einziges, das Geschlecht, reduziert werden dürften."
Weiters postulierte die Professorin, "wäre die Krise nicht weniger wahrscheinlich gewesen, wenn im Sommer 2007 Frauen die wichtigsten Machtpositionen in der Wirtschaft auf der ganzen Welt innegehabt hätten".

Der Autor (oder die Autorin) dieses Artikels unterstellt Frau Young mit dieser Feststellung "zu weit" gegangen zu sein, denn dieses Aussagen würden "verletzen". Ich nehme mal an, wieder ausschliesslich Frauen.
Als Autor dieser Homepage sehe ich die Sache anders. Ich gratuliere Frau Young zu ihren Erkenntnissen, die auszusprechen trotz 100% Wahrheitsgehaltes nicht politisch korrekt zu sein scheinen.

Frau Young ist eine Frau in einer Führungsposition und - ganz offensichtlich - nicht bloss aus genderpolitischen Überlegungen. Ich bemerke, es gibt Frauen in Führungspositionen, die Leistung als Auswahlkriterium auch für Frauen fordern und das finde ich gut.
Es kann niemals genügend Frauen in Führungspositionen geben, da stimme ich überein, VORAUSGESETZT die Auswahl einer Frau erfolgt auf Grund von Leistung und nicht bloss nach genderspezifischen Gesichtspunkten! Eine andere Vorgangsweise können wir uns gar nicht leisten!

Meinen Respekt für Frau Professor Brigitte Young!

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.