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Gender-Gaps...

...beschreiben "Kluften" zwischen den Geschlechtern. Es gibt natürlich viele Gender-Gaps, denn Männer und Frauen "funktionieren" nun mal nicht gleich. Bislang kenne ich diesen Begriff nur im Zusammenhang mit einer Benachteiligung von Frauen, so wie der Begriff "Gender" generell von der Politik als profeministisch und antimakulinistisch missbraucht wird.

(Die Diktion der Gendermedizin unterscheidet sich hier wesentlich von der Genderpolitik: die Medizin sieht Männer und Frauen als gleichwertige Geschlechter, die in genialer Ergänzung zueinander konzipiert sind. Sie sind nicht Konkurrenten; es gibt auch nicht ein besseres Geschlecht, auch nicht ein schlechteres).

 

Ganz im Gegenteil zu dem Eindruck, den die Politik und der Feminismus erfolgreich installiert hat, gibt es im Bildungssystem einen Gender-Gap zum Nachteil der Männer, der allerdings gekennzeichnet ist durch Desinteresse von Seiten der Politik und der Gesellschaft.


Ganz im Gegenteil: "Es ist ein gesellschaftlicher Konsens, die Mädchen im Nachteil zu sehen!"  ** sagt Heike Diefenbach, eine renommierte Soziologin. "...selbst wenn es gar nicht stimmt!" ist die logische Ergänzung durch mich.

** Quelle: Spiegel 2005 in "Schlaue Mädchen, dumme Jungs!"

DASS DIE BUBEN DIE VERLIERER IM BILDUNGSSYSTEM SIND....
...hat sich in Fachkreisen nun endlich herumgesprochen. Ich kennen keinen Erziehungswissenschafter oder Soziologen, der das bestreiten würde. Ich wundere mich aber, wie sehr diese Problematik der Allgemeinheit fremd ist. Dabei liegen die Daten auf der Hand.



Diesen Artikel entnehme ich am 04 05 2009 den "Standard"! Dabei geht es natürlich nicht um die Kärntner,  NEIN! ...es geht um die Kluft in der Maturantenrate der Buben und Mädchen. Dieser Trend hält an und wird sich Prognosen zufolge auch nicht ändern: Auch in den nächsten Jahrzehnten werden in Österreich wesentlich mehr Mädchen Matura machen als Jungen: ein weiterer Gender-Gap, diesmal im Bildungssystem!

Nochmals: im Jahre 2007 haben in Österreich 46% der Mädchen, aber nur 32,5% der Buben die Matura abgelegt, Tendenz gleichbleibend!

Für einen engagierten Gendermediziner wie mich ist das natürlich ein gefundenes "Fressen". Dabei wissen wir schon lange, dass die Buben schlechter abschneiden, wir wissen auch warum dies so ist, doch wir haben keine Ahnung, warum hier nichts unternommen wird.

"Wir steuern auf eine Jungen-Katastrophe zu!" schrieb der Spiegel schon im Jahre 2005 und das kann uns nicht egal sein. Uns nicht, die wir uns für die Belange der Männer einsetzen, aber auch nicht "denen", denen jene der Mädchen am Herzen liegen. Denn schliesslich brauchen intellektuelle Frauen auch intellektuelle Männer...- als Partner!

Der "Spiegel" schrieb schon 2005 von einer sich anbahnenden "Jungen-Katastrophe"

Die Gründe für diesen Gender-Gap...
...sind uns bestens bekannt und es gibt auch ausreichend Literatur darüber. Jedenfalls sind die Buben nicht dümmer als die Mädchen, das steht fest und das lässt sich aus diesen Schulnoten auch nicht ablesen.

(Übrigens: dass die Buben (in Österreich) beim Pisatest 2013 besser abschnitten als die Mädchen liegt an den biologischen Ressourcen und ist nicht psychosozial bedingt!)

Die Pubertät bringt unter dem Einfluss der männlichen Androgene einen enormen Wachstumsschub für das Gehirn. Tatsächlich haben Mädchen und Buben mit dem 17. Lebensjahr das Maximalgewicht ihres Gehirns erreicht, die Mädchen deshalb, weil auch deren erste beiden Jahre androgengesteuert sind.

 

Quellenangabe: OÖN 7.2.2012: Mädchen überholen auch in den Uni-Abschlüssen die Männer! Kein Kunststück, denn es haben ja auch mehr Mädchen Matura. Doch wo bleibt der Aufschrei? Wo erhebt jemand dei Stimme für die Männer und fordert Förderungsmassnahmen?

 

Die Problematik besteht darin, dass die Buben in der Zeit der Pubertät den Mädchen 2 Jahre hinterher"laufen". Die Pubertät setzt etwa 2 Jahre später ein und dieser Entwicklungsrückstand wird den Jungs zum Verhängnis.

Dass die pubertäre Entwicklung der Mädchen die gleichaltrigen Burschen "meilenweit" abhängt weiss jeder, doch scheut man sich, die daraus resultierenden Konsequenzen zu ziehen. Man kann doch nicht einen 15-jährigen Buben mit einem 15-jährigen Mädchen coedukativ unterrichten (in die selbe Klasse stecken)!

Der Entwicklungsvorsprung der Mädchen ist nur eines von mehreren Argumenten um den Nachteil der Buben zu begründen. Er ist bedingt, durch das für die Burschen geltende "Prinzip des höheren Aufwandes" (=> siehe dort!).

WEIBLICHE LEHRKRÄFTE benoten Buben bei gleichen Lesitungen schlechter!
Auch das ist Realität! Ich bin weit davon entfernt, weiblichen Lehrkräften zu nahe zu treten, sie machen das natürlich UNbewusst, indem sie das schlechterer Betragen, das weniger angepasste Verhalten der Buben in die Leistungsnote mit einberechnen.

Dies ist natürlich nicht zulässig. Denn Buben sind nun mal quirliger als die Mädchen und der ewige Vergleich des bösen Maxi mit der braven Susi trägt auch nicht unbedingt zum besseren Selbstwert der Männer bei. Fakten wären ja bekannt, doch es fehlen die Konsequenzen.

"Der Standard" schreibt am 31 12 2007:

„Eine weitere Analyse präsentierten Wissenschaftsminister Johannes Hahn und Bildungspsychologin Christiane Spiel von der Uni Wien: In den Schulen würden bei der Benotung von Mädchen und Buben unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Bei den Schülerinnen, die meist bessere Noten haben, würden auch Tugenden wie "Wohlverhalten und soziale Kompetenz" in die Notengebung einfließen.“

WIR MÜSSEN UNS BEWUSST SEIN...
...dass es sich bei diesem Problem um eine gesellschaftliche Katastrophe handelt, die geeignet ist, den sozialen Frieden zu erschüttern. Männer sehen sich immer mehr als Verlierer und sind immer weniger bereit, dies unwidersprochen hin zu nehmen.
Am 11. März 2009 geschah in Deutschland etwas Unfassbares, ein junger Mann, Tim K., schoss in seiner Schule wahllos in die Menge. Wahllos? Mitnichten!

Meistens richtet sich männliche Gewalt gegen Frauen. Dies klar und deutlich auszusprechen sollte man sich nicht scheuen und gleichzeitig zu fordern:

Kümmert Euch endlich um unsere Söhne! Dazu auch ein Buchtip von Arne Hoffmann:

Quelle: OÖN 2009

Die Gründe für die Benachteiligung der Buben im Bildungssystem...
...sind selbstverständlich vielschichtig! Sie sind in der somatosexuellen, der psychosexuellen und der soziosexuellen Entwicklung des (jungen) Mannes angesiedelt. Sie hier alle anzuführen würde den Rahmen dieser Homepage sprengen.
Es genügt mir schon, das Interesse geweckt zu haben!

Fragen? Bitte an: georg.pfau@me.com

Gerne halte ich zu dieser Thematik auch Referate oder Vorträge vor interessiertem Publikum.

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.